Forschung & Entwicklung
Innovative Forschung für zukunftsweisende Projekte.
Die Zukunft der Cybersicherheit gestalten
Bei bitaggregat sind wir stolz darauf, uns nicht nur auf bewährte Sicherheitspraktiken zu verlassen, sondern auch aktiv in die Forschung und Entwicklung neuer Technologien und Ansätze zu investieren. Unser engagiertes Forschungsteam arbeitet kontinuierlich daran, die Grenzen der IT-Sicherheit, des Datenschutzes und der Künstlichen Intelligenz zu erweitern.
Wir setzen uns dafür ein, innovative Lösungen zu entwickeln, die unseren Kunden helfen, den sich ständig verändernden Bedrohungslandschaften einen Schritt voraus zu sein und ihre sensiblen Informationen zu schützen.
Cyber AI
Plattform zur KI-basierten Detektion von Cyber-Angriffen
Mit dem Forschungs- und Entwicklungsprojekt CyberAI erweitern wir unsere bestehenden Lösungen im Bereich IT-Sicherheit um eine intelligente KI-basierte Angriffserkennung. Dadurch sollen Cyber-Angriffe automatisiert erkannt werden, ohne dass sie vorher explizit als Bedrohung beschrieben werden müssen. Die bitaggregat GmbH entwickelt dabei in Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Informatik e.V. (InfAI) eine Plattform, die das Normalverhalten eines Systems eigenständig erlernt und Abweichungen sofort erkennt.
Gefördert durch: Sächsische Aufbaubank – Förderbank – (SAB) im Rahmen des EFRE/JTF-Programms (Technologietransferförderung).
KI-Algorithmen & Automatisches Lernen:
Die Plattform modelliert kontinuierlich das Normalverhalten (z. B. Prozess- und Netzwerkaktivitäten). Abweichungen davon werden von intelligenten ML- und KI-Verfahren erkannt, klassifiziert und gemeldet.
Skalierbare Systemarchitektur:
Die Entwicklung erfolgt als Microservice- bzw. Cloud-fähige Anwendung, sodass sowohl kleine als auch große IT-Umgebungen überwacht werden können.

Die Bedrohungslage im Cyber-Raum verschärft sich kontinuierlich. Klassische, rein regelbasierte Sicherheitssysteme geraten zunehmend an ihre Grenzen, weil Angriffe immer komplexer, ausgefeilter und individueller werden.
Im Projekt CyberAI wird deshalb eine hochmoderne Plattform entwickelt, die künstliche Intelligenz einsetzt, um Cyber-Angriffe selbständig zu erkennen. Der Clou: Die Plattform lernt das „normale“ Systemverhalten automatisch und registriert Auffälligkeiten in Echtzeit. Damit lassen sich auch sogenannte Zero-Day-Angriffe besser identifizieren, selbst wenn diese bislang unbekannt waren.
Projektinformationen:
Projektpartner: bitaggregat GmbH (Projektleitung, Umsetzung)
Institut für Angewandte Informatik e.V. (Transferpartner mit KI-Know-how)
Fördergeber: Sächsische Aufbaubank (SAB) mit EFRE/JTF – Technologietransferförderung, Projektnummer: 100729674
Projektlaufzeit: 02.04.2024 – 21.10.2024
PALLAD/IO
Parallel Hardware Security Module
PALLAD/IO entwickelt ein innovatives, paralleles Hardware-Sicherheitsmodul um eine schnellere und kostengünstigere Verarbeitung vertrauenswürdiger Dokumente zu ermöglichen.
Die Lösung kombiniert SmartNIC-Technologie mit HSM-Funktionen, um Integration und Updates zu vereinfachen. Potenzielle Kunden sind weltweit in regulierten und nicht-regulierten Märkten zu finden, darunter Rechenzentren und Infrastrukturbetreiber sowie Organisationen und Behörden mit hohen Sicherheitsanforderungen.
Hardware:
Erfassung und Dokumentation der Anforderungen an die Hardware, Grobdesign und Schaltplanentwicklung der Platine, Layouterstellung und Fertigung der Platine
Software:
Festlegung der Anforderungen an die Softwarekomponenten, Softwaredesign, Entwicklung der Anwendung/Middleware, Treiberentwicklung und Anbindung an die Krypto-API des Zielsystems
Zertifizierung und Evaluation:
Vorarbeiten für die Prüfung und Bewertung von Sicherheitseigenschaften gemäß den Common Criteria, Durchführung der Evaluation und Erstellung der notwendigen Dokumente.
Hauptaufgaben sind das sichere Vorhalten von Schlüsselsätzen und das performante Durchführen kryptografische Operationen.
Das Projekt adressiert die Herausforderungen von Rechenzentren und Infrastrukturbetreibern, die Daten rechtskonform und mit hoher Sicherheit verarbeiten müssen.
Die potenziellen Kunden umfassen sowohl den regulierten Markt, wie den justiznahen Bereichen und Gesundheitseinrichtungen, als auch den nicht-regulierten, weltweiten Markt mit Cloudanbietern, Systemhäusern und IT-Dienstleistern.
Projektinformationen:
Projektträger: bitaggregat GmbH Projektstandort: Stadt Leipzig Verbundpartner: procilon GmbH, Institut für Angewandte Informatik e.V. (InfAI) Projektlaufzeit: 09/2023 – 11/2024
Projektinformationen:
Projektträger: bitaggregat GmbH Projektlaufzeit: 03/2023 – 02/2026 Verbundpartner: NXP Semiconductors Germany GmbH, Institut für Angewandte Informatik e.V. (InfAI), Fraunhofer AISEC, PHYSEC GmbH, Technische-Universität Berlin
Hauptaufgaben sind das sichere Vorhalten von Schlüsselsätzen und das performante Durchführen kryptografische Operationen.
Das Projekt adressiert die Herausforderungen von Rechenzentren und Infrastrukturbetreibern, die Daten rechtskonform und mit hoher Sicherheit verarbeiten müssen.
Die potenziellen Kunden umfassen sowohl den regulierten Markt, wie den justiznahen Bereichen und Gesundheitseinrichtungen, als auch den nicht-regulierten, weltweiten Markt mit Cloudanbietern, Systemhäusern und IT-Dienstleistern.
ALPAKA
Agile Lösungen für Produktionsautomaten mittels Kommunikationsabsicherung
Vernetzte Systeme in Produktion, Fertigung und Industriesteuerung bilden eine Vielzahl verschiedener Funktionen und Prozesse ab. Diese Systeme sind häufig dezentral organisiert, sodass traditionell zentral organisierte Funktionen zur Instandhaltung und Absicherung dieser Systeme nicht mehr anwendbar sind und neu konzipiert werden müssen.
Die wachsende Komplexität der Systeme erschwert die Wartung dieser Netzwerke zunehmend, was in der Praxis häufig dazu führt, dass die Sicherheit vernachlässigt wird. Zur Erzielung und Etablierung eines angemessenen Schutzniveaus müssen grundlegende Sicherheitskonzepte unbedingt integraler Bestandteil einer Systemarchitektur sein.
Werden diese nicht von Anfang an umgesetzt, ergeben sich nicht nur hohe Folgekosten, sondern auch größere Sicherheitsrisiken durch unentdeckte Schwachstellen. IT-Sicherheit muss also bei Beginn der Produktentwicklung berücksichtigt werden.
Ziel des Vorhabens:
Ziel ist es, wichtige technische Grundlagen für die sichere Kommunikation in verteilten (Industrial) Internet of Things-Architekturen zu legen, indem existierende Lösungen untersucht und neue, herstellerunabhängige Ansätze entwickelt werden. Diese sollen insbesondere dem Mittelstand zugutekommen.
Innovation und Perspektive:
Die im Projekt anvisierte Sicherheitskarte ermöglicht eine sichere Vernetzung unterschiedlicher Geräte sowie einen einfachen Wartungszugriff. Die Entwicklung von Technologien für eine sichere und vertrauensvolle Infrastruktur stellt einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland dar.


INNOMANAGER
Einführung eines Innovationsmanagementsystems und Förderung einer Innovationskultur bei bitaggregat GmbH in der IT-Security
Unser Projekt fokussiert auf die Einführung eines Innovationsmanagementsystems und die Stärkung der Innovationskultur in unserem IT-Security-Unternehmen. Ziel ist es, die Entwicklung und Markteinführung neuer Sicherheitslösungen und Hardwareprodukte innovativer, effizienter sowie schneller zu gestalten. Hierzu wollen wir strukturierte Innovationsprozesse implementieren und ein kreatives Arbeitsumfeld fördern. Die Digitalisierung und Automatisierung dieser Prozesse bilden die Grundlage, um Innovationen effizient zu managen und die Produktentwicklung zu optimieren. Durch die Unterstützung des Förderprogramms InnoManager:in der Sächsischen Aufbaubank (SAB) zielen wir darauf ab, unsere Marktposition zu stärken, strukturelle Nachteile zu reduzieren und schneller auf Sicherheitsbedrohungen zu reagieren.
Gefördert durch: Sächsische Aufbaubank – (SAB) im Rahmen des Programms MINT-Fachkräftebindung 2021 bis 2027
JTF
Strategische Entwicklung und Markteinführung des bitaggregat Intrusion Detection Systems (bIDS)
Mit dem Forschungs- und Entwicklungsprojekt JTF entwickelt die bitaggregat GmbH das bitaggregat Intrusion Detection System, kurz bIDS, von einem bestehenden Minimal Viable Product zu einem marktfähigen Cybersecurity-Produkt weiter. Ziel ist es, SOC-Betreibern eine moderne, KI-gestützte Host-Intrusion-Detection-Lösung bereitzustellen, die sich in bestehende Security-Services und SIEM-Umgebungen integrieren lässt.
Ausgehend von einem Linux-basierten MVP wird bIDS in realen Einsatzszenarien validiert, technisch stabilisiert und schrittweise zu einem Minimal Marketable Product weiterentwickelt. Durch Feldtests, regelmäßiges Kundenfeedback und agile Entwicklungsprozesse entsteht eine praxisnahe Lösung, die SOC-Betreiber bei der Erkennung und Bewertung von Angriffsmustern unterstützt.
KI-basierte Angriffserkennung & Host Intrusion Detection:
bIDS analysiert Aktivitäten auf Linux-basierten Systemen und unterstützt die Erkennung ungewöhnlicher Muster in Unternehmensumgebungen. Die Lösung ist darauf ausgelegt, SOC-Betreibern eine effiziente Grundlage für die frühzeitige Identifikation sicherheitsrelevanter Ereignisse zu bieten.
SOC-/SIEM-Integration:
Ein Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Entwicklung angepasster Schnittstellen für SOC-Betreiber und der Integration in bestehende SIEM-Systeme. Dadurch kann bIDS in vorhandene Sicherheitsprozesse eingebunden und als Bestandteil professioneller Security-Services genutzt werden.
Markteinführung & Skalierung:
Neben der technischen Weiterentwicklung umfasst das Projekt die Validierung des Geschäftsmodells, den Aufbau strategischer Partnerschaften mit SOC-Betreibern sowie die Vorbereitung der Markteinführung. In der Skalierungsphase wird das Produktangebot schrittweise erweitert, unter anderem mit Blick auf zusätzliche Zielgruppen und Windows-basierte Systemumgebungen.
Die Bedrohungslage im Cyber-Raum entwickelt sich dynamisch weiter. Unternehmen und Security-Dienstleister benötigen Lösungen, die nicht nur bekannte Angriffsmuster erkennen, sondern auch flexibel auf neue Bedrohungsszenarien reagieren können. Genau hier setzt bIDS an: Das System soll SOC-Betreiber dabei unterstützen, Cyberangriffe effizienter zu erkennen, Sicherheitsereignisse besser einzuordnen und ihren Endkunden skalierbare Sicherheitsleistungen anzubieten.
Im Projekt JTF werden Produktentwicklung, Feldtests, Marktvalidierung und Markteinführung eng miteinander verzahnt. Feedback aus Pilotierungen fließt in kurzen Iterationszyklen in die Weiterentwicklung ein. Parallel entstehen die Grundlagen für Vertrieb, Branding, Partnernetzwerk und langfristige Skalierung des Produkts.
Projektinformationen:
Projektträger: bitaggregat GmbH
Projektstandort: Stadt Leipzig
Verbundpartner: Institut für Angewandte Informatik e.V. (InfAI)
Fördergeber: Sächsische Aufbaubank (SAB) mit EFRE/JTF – Technologietransferförderung, Projektnummer: 100712910
Projektlaufzeit: 12/2023 – 12/2025
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